Tschüss Deutschland – Salut România!

Nach einigen Startschwierigkeiten hat mein MaZ-Jahr nun begonnen.

Mann, das ging jetzt aber doch verflixt schnell! Eben noch im Kloster Sommerfest gefeiert, befinde ich mich nun schon in Rumänien. Genauer gesagt in Timişoara (dt. „Temeschwar“), wo ich in den nächsten zwei Wochen in einem Intensivsprachkurs Rumänisch lernen darf.

Die letzten Wochen vor der Abreise vergingen wie im Flug, also, sie flogen quasi dahin… sorry, das mit den schlechten Wortspielen werde ich mir wohl nie so richtig abgewöhnen! 😀

Neben vielen organisatorischen Dingen (Kostenabrechnung! Dokumente zusammenstellen! Reiseapotheke befüllen! Gastgeschenk besorgen! Packliste erarbeiten! Packliste überarbeiten! Packliste abarbeiten) gab es auch noch das ein oder andere Veranstaltungshighlight, wie etwa Mamas große Gartenparty (nachträglich zum Geburtstag), Kart fahren mit meinem Patenkind, Wasserski fahren mit Freunden, eine rumänische Fürbitte in der Liborimesse im Paderborner Dom vorlesen (und danach den ganzen restlichen Tag in der Stadt mit Freunden herumstromern), und (fast) alle restlichen Folgen Vikings mit meinem Bruder gucken (das mussten wir vor meinem Abflug unbedingt noch schaffen – Prioritäten setzen kann ich!).

  • Gartenparty zu Mamas Geburtstag
  • Kart fahren in Bielefeld mit meinem Patenkind
  • Pottmarkt auf der Libori-Kirmes vor dem Paderborner Dom
  • Wildkräuter jäten im Klostergarten
  • Liebevolle Abschiedsgeschenke

Und dann war es plötzlich soweit, alle wichtigen Dinge hatten irgendwo ihren Platz im Koffer gefunden, alle Freunde waren verabschiedet, die Familie auch. Auf einmal war der Großteil der MaZ-Truppe schon unterwegs in das große Abenteuer, das unser Einsatz darstellt. Nach und nach trudelten die Nachrichten ein, dass alle heile in ihren Projekten angekommen sind.

Und dann war es auch bei mir so weit: Nachdem ich nun fast ein Jahr lang immer wieder Abschied genommen habe, ging es nun endlich einen Schritt weiter, und ein neuer Abschnitt in meinem Leben konnte beginnen.

Dachte ich zumindest.

Leider gab es bei meinem Flug nach Rumänien technische Schwierigkeiten, und der Flug musste gestrichen werden. Und so wurde aus meiner Abreise ein recht umständliches, zeitintensives und nervenaufreibendes Kaffeetrinken am Dortmunder Flughafen. Zum Glück konnte mich meine Schwester wieder dort einsammeln, und so gab es schon viel früher als erwartet ein großes Wiedersehen!

Nach dem ersten Schock war aber alles halb so schlimm: die Schwestern in Rumänien konnten meinen Flug umbuchen und so ging es für mich zwei Tage später als erwartet doch noch los. Einzig auf das nochmalige Abschiednehmen hätte ich getrost verzichten können. (Entgegen der Annahme ist es beim zweiten Mal nicht einfacher!)

Nun heißt es also endlich:

Pa Verne, bună Caransebeş (bzw. bis Anfang September Timişoara)!

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. famSK sagt:

    Lass uns mitlernen! Bitte immer ein paar Vokabeln streuen, I love it. :))
    Schön, dass du nun eeeeendlich wirken kannst. Wir halten hier die Stellung.
    Hab Spaß und immer liebe Menschen um dich … aber die ziehst du ja an. Es drückt dich uta

    Gefällt 1 Person

    1. ninagarafall sagt:

      Danke für den Tipp mit den Vokabeln, dann werde ich euch auch auf meine Sprachlernreise mitnehmen! Noch wirke ich eher weniger, hab ja „nur“ vormittags Schule und nachmittags frei. Aber ab September wird dann losgewirkt, denke ich 😉 liebe Menschen gibt es hier anscheinend sehr viele, das kann ich schon nach der kurzen Zeit sagen. Ich drücke zurück! 🙂 Nina

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